Kajaktour auf Dugi otok

Wir möchten unseren Kajak-Tag an den Ufern von Dugi otok mitteilen.

Wir bereiten das Picknick in unserer Ferienwohnung vor: wir packen Tomaten, einige Stücke Pecorino-Käse, Thunfisch, Brot, und um es schmackhafter zu machen, auch Mayonnaise, in unsere Tasche. Wir schmieren uns mit Sonnencreme ein, setzen die Sonnenbrille auf, Kappe auf den Kopf und sind fertig.

Das Kajak ist breit, bequem und geräumig. Am Bug und am Heck gibt es Platz für unsere Tasche, die Handtücher und sogar für das Händy.

Wir starten von der letzten Mole im Dorf Verunic (auf dem Bild ist es die höchste rechts). Vor uns liegt die Panterabucht, der nördlichste Teil der Insel Dugi otok, die einem großen Swimminbad gleicht.

Wir beschließen sofort, den Kanal zu überqueren; in wenigen Minuten erreichen wir das Dorf Veli rat.

Wie geplant machen wir dort unsere erste Kaffeepause. Wir legen das Kajak auf den Strand (Bild: unten links). Die Bar ist nur wenige Meter entfernt. Nachdem wir den Kaffee und zwei kalte Aprikosensäfte getrunken haben, paddeln wir weiter.

Wir überqueren wieder den Kanal und fahren am Pinienwald (Bild : oben rechts) entlang. Der Duft der Pinien ist intensiv und gut. Das Meer ist klar und transparent: wir sehen den sandigen Meeresboden und einige Oloturien auf dem Grund liegen. Die Morgenluft beginnt sich zu erwärmen. Es wäre schön, ein Bad zu machen und sich im Pinienwald auszuruhen, aber wir beschließen, dies auf einen anderen Tag zu verschieben, an dem wir unsere Spielkarten und Bücher mit uns nehmen werden. Heute muss es ein Sporttag sein!

Das Meer ist ruhig und es gibt keine Strömungen. Einige Boote verlassen die Marina Veli rat und fahren vorbei, einige Besatzungen grüßen uns. Das Gefühl von Frieden und Freiheit ist pur.
Wir paddeln weiter an der Küste entlang und erreichen die Spitze der Insel, auf der sich ein kleiner roter Leuchtturm befindet, der zusammen mit dem grünen Leuchtturm die Kapitänen den Weg in die Pantherbucht anzeigt, ohne im niedrigen Wasser gestrandet zu enden.

Am roten Leuchtturm machen wir einen Halt und legen das Kajak an der Mole an. Das Meer ist türkis und die Temperatur angenehm: Schwimmen ist regenerierend!

Wir steigen wieder ins Kajak und paddeln an der Küste entlang, die immer rechts von uns liegt. Wir kommen in der Bucht von Lokva an. Es gibt kleine Molen und zwei Häuser. Das Meer ist zauberhaft: wir fühlen uns in einer Parallelwelt.

Wir machen eine Rundfahrt um die kleine Insel vor uns. Die Bewohner erzählten uns, dass die Einheimischen bis in die neunziger Jahre auf dieser Insel Schafe hielten: die Tiere fraßen die Gräser und das Meer diente als natürlicher Zaun. In den warmen Sommertagen hatten die Tiere keinen Schutz vor der Sonne! Mit diesen Gedanken im Kopf setzen wir unsere Reise fort, bis wir die Bucht von Lucica erreichen, wörtlich übersetzt entspricht sie einem kleinen Hafen. Tatsächlich bietet diese Bucht Schutz vor den Winden, und die Bewohner von Verunic pflegten hier auch ihre Boote zu halten.

Der Campingplatz Mandarino befindet sich auf der einen Seite der Bucht (rechts im Bild). Wir beschließen, die erste Mole zu erreichen, auf die wir treffen (links im Bild). Wir verlassen das Kajak und ziehen Flossen, Maske und Schnorchel an. In der Nähe von der kleinen Mole liegen in 3-4 Meter tiefem Wasser zwei Wracks.

Das Wrack in der Mitte der Bucht ist viel besser erhalten und interessanter zu sehen. Schnorcheln in Dugi otok ist ein wahres Vergnügen! In dieser Bucht ist das Meer absolut ruhig und viele Fische sind auf dem gesunkenen Schiff zu Hause. Es handelt sich um ein Holzboot, das wegen des dichten Nebels seine Fahrt in dieser Bucht auf sandigem Grund beendet hat.

Über das andere Boot haben wir nur sehr wenige Informationen, außer dass das Unglück aus den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu stammen scheint.

Zu diesem Zeitpunkt sind wir sehr hungrig! Wir nehmen das Kajak und binden es an der Mole gegenüber. Wir breiten unsere Handtücher aus, und schließlich essen wir! Wir genießen jeden Bissen, und dann legen wir uns in den Schatten einer Pinie. Wir verbringen ein paar Stunden mit Plaudern und Lachen: ein voller Bauch hat uns in sehr gute Laune versetzt!

Es ist 17.00 Uhr, als wir beschließen, uns wieder auf den Weg zu machen. Wir gehen an Bord und paddeln schweigend. Die Ruhe ist angenehm: man hört nur den rhythmischen Klang unserer Paddel.

Auf der Höhe des grünen Leuchtturms suchen wir vergeblich nach der Schildkröte, von der uns einige Leute erzählten, sie hätten sie ein paar Tage zuvor gesehen. Das Tier fraß die Muscheln, die am Leuchtturm befestigt waren. Sehr schade: es wäre wunderbar gewesen, wenn wir sie gesehen hätten!

Wir sind in der Ferienwohnung in Verunic zurück: müde, aber sehr glücklich! Wir haben einen wunderschönen Tag mit dem Kajak in Dugi otok verbracht.

Absolut zu empfehlen!

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